Was ist pflanzliches Ghee?
Pflanzliches Ghee, auch Vanaspati-Ghee oder Dalda genannt, ist ein gehärtetes Pflanzenöl, das häufig als Ersatz für traditionelles Ghee oder Butterschmalz verwendet wird. Es wird hergestellt, indem Pflanzenöl gehärtet und anschließend mit Zusatzstoffen wie Emulgatoren, Antioxidantien und Aromastoffen weiterverarbeitet wird, um ihm einen ähnlichen Geschmack und eine ähnliche Konsistenz wie Ghee zu verleihen.
Pflanzliches Ghee wird hauptsächlich aus Pflanzenölen wie Palmöl, Sojaöl, Baumwollsamenöl oder einer Mischung dieser Öle hergestellt. Es findet breite Anwendung in der Lebensmittelindustrie zum Backen, Braten und als Speisefett. Aufgrund seines hohen Gehalts an Transfetten gilt es jedoch als ungesund und sollte nur in Maßen genossen werden. In den letzten Jahren haben viele Länder den Gebrauch von pflanzlichem Ghee aufgrund seiner negativen gesundheitlichen Auswirkungen verboten oder eingeschränkt.
Worin besteht der Unterschied zwischen Backfett und pflanzlichem Ghee?
Backfett und Ghee sind zwei verschiedene Arten von Fetten, die häufig zum Kochen, Backen und Braten verwendet werden.
Backfett ist ein festes Fett aus Pflanzenölen wie Soja-, Baumwollsaat- oder Palmöl. Es wird üblicherweise gehärtet, d. h. dem Öl wird Wasserstoff zugesetzt, um es vom flüssigen in den festen Zustand zu bringen. Backfett hat einen hohen Rauchpunkt und einen neutralen Geschmack, weshalb es sich hervorragend zum Backen, Braten und für Kuchenböden eignet.
Ghee hingegen ist eine Art geklärte Butter, die ihren Ursprung in Indien hat. Sie wird hergestellt, indem Butter so lange geköchelt wird, bis sich die Milchfeststoffe vom Fett trennen. Anschließend wird die Flüssigkeit gefiltert, um die Feststoffe zu entfernen. Ghee hat einen hohen Rauchpunkt und einen reichhaltigen, nussigen Geschmack und wird häufig in der indischen und nahöstlichen Küche verwendet. Da die Milchfeststoffe entfernt wurden, ist es zudem länger haltbar als Butter.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Hauptunterschied zwischen Backfett und Ghee darin besteht, dass Backfett ein festes Fett aus Pflanzenölen ist, während Ghee eine Art geklärte Butter mit einem reichhaltigen, nussigen Geschmack ist. Sie haben unterschiedliche Verwendungszwecke und Geschmacksprofile und sind in Rezepten nicht austauschbar.
Verarbeitungsdiagramm von Pflanzenghee
Pflanzliches Ghee, auch Vanaspati genannt, ist ein teilweise gehärtetes Pflanzenöl, das in vielen Teilen der Welt häufig als Ersatz für traditionelles Ghee oder Butterschmalz verwendet wird. Die Herstellung von pflanzlichem Ghee umfasst mehrere Schritte, darunter:
Auswahl der Rohstoffe: Der erste Schritt im Prozess ist die Auswahl der Rohstoffe, zu denen typischerweise pflanzliche Öle wie Palmöl, Baumwollsamenöl oder Sojaöl gehören.
Raffination: Das Rohöl wird anschließend raffiniert, um eventuell vorhandene Verunreinigungen und Schadstoffe zu entfernen.
Hydrierung: Das raffinierte Öl wird anschließend einer Hydrierung unterzogen. Dabei wird unter Druck und in Gegenwart eines Katalysators Wasserstoffgas zugeführt. Durch diesen Prozess wird das flüssige Öl in eine halbfeste oder feste Form umgewandelt, die dann als Basis für pflanzliches Ghee dient.
Desodorierung: Das halbfeste oder feste Öl wird anschließend einem Desodorierungsverfahren unterzogen, bei dem eventuell vorhandene unerwünschte Gerüche oder Geschmacksstoffe entfernt werden.
Mischen: Der letzte Schritt im Prozess ist das Mischen, bei dem das teilweise gehärtete Öl mit anderen Zutaten wie Antioxidantien und Vitaminen vermischt wird.
Nach dem Pürieren wird das Pflanzenfett verpackt und ist gebrauchsfertig. Wichtig zu wissen: Pflanzenfett ist nicht so gesund wie herkömmliches Ghee, da es Transfette enthält, die in großen Mengen gesundheitsschädlich sein können. Daher sollte es im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung nur in Maßen genossen werden.
Veröffentlichungsdatum: 14. April 2023


